Sonntag, 17 Mai 2020 16:12

Der Tennis-Sport und das „Drumherum“ werden wieder richtig gelebt

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95564138 2880607692022769 475923921615454208 oIn unserer Serie ''Das bietet der FSV'' – stellen wir Ihnen jetzt in gewissen Abständen unsere verschiedenen Abteilungen, Kurse und Angebote vor. Neben Fußball – Tennis und Badminton, hat Triers zweitgrößter Verein nämlich noch viele weitere schöne und sportliche Angebote in petto. Im achten Teil unserer Serie stellen wir nun Frank Meuser vor – Jugendwart der Abetilung Tennis.

 

Hallo Frank, Du hast in 2018 die Aufgabe des „Jugendwart“ innerhalb der Tennis-Abteilung des FSV Tarforst übernommen. Neben Fußball spielt aber auch Tennis beim FSV eine ziemlich erfolgreiche Rolle. Was macht die Tennis-Abteilung beim FSV aus und wie blickst du auf die zurückliegenden Jahre zurück?

Frank Meuser: In unsere Tennis-Abteilung ist in den letzten Jahren wieder richtig „Bewegung“ gekommen. Aktuell haben wir insgesamt 11 Mannschaften, die am offiziellen Spielbetrieb – der „Meden-Runde“ - teilnehmen. Die positive sportliche Entwicklung zeigt sich insbesondere darin, dass in diesem Jahr zusätzlich eine zweite Damen-Mannschaft, sowie ein weiteres Jugend-Team gemeldet werden konnte. Aber nicht nur sportlich nimmt die Abteilung Tennis eine positive Entwicklung. Auch das gesamte „Drumherum“ hat so richtig „Fahrt“ aufgenommen. Die „Tennishütte“ bekommt einen neuen Anstrich und eine komplett neue Küche! Der Umbau und die Renovierung sind in vollem Gange! In diesem Zusammenhang ein dickes Lob an den Gesamtvorstand, der nicht nur die Mittel zur Verfügung stellt, sondern auch den Umbau aktiv unterstützt. Ich möchte dieses Interview nutzen, um mich bei unserem Abteilungsleiter Rolf Schiffer und dem technischen Leiter Reiner Peters dafür zu bedanken, dass die verschiedenen Maßnahmen bzw. „Projekte“ auf der Tennis-Anlage geplant und umgesetzt werden. Auch die Geselligkeit nach den Trainingseinheiten und im Anschluss an den Meden-Spielen hat sich sehr positiv entwickelt. Der Tennis-Sport und das „Drumherum“ werden beim FSV Tarforst wieder richtig „gelebt“. Aus meiner Sicht gehört genau DAS zum Vereinsleben dazu! Nicht, nur Kommen – Spielen – und wieder verschwinden ist für die Gemeinschaft förderlich. Gerade in der momentanen Zeit sieht man doch, wie wichtig der Kontakt zu anderen Menschen ist, und was es mit einem „anstellt“, wenn der Sport fehlt.

 

Neben den Senioren - trumpfen aber auch die Junioren stark auf. Wie blickst du auf den Nachwuchs?

Frank Meuser: In 2018 habe ich die Organisation und Betreuung für unsere Jugend-Teams übernommen. Die offizielle Spielzeit im Tennis, die Meden-Runde“ ist von ca. Anfang Mai bis Mitte Juni sehr eng getaktet. Damit der ganze Ablauf möglichst reibungslos funktioniert, ist eine gute Organisation Voraussetzung. Das hatte in den Jahren davor gefehlt, ich denke wir haben das mittlerweile sehr gut im Griff. Zurzeit haben wir 5 Jugend-Teams am Start. Die jüngsten „Kids“ spielen in der U12 – wo Jungs und Mädels noch gemeinsam in den Mannschaften antreten. Aufgrund der „neuen“ Organisation haben wir gerade im Bereich der Jüngsten eine sehr gute Entwicklung genommen, dieses Jahr konnte ein zweites Team bei den unter 12jährigen gemeldet werden. Auch bei den U15 „Teens“ sind zwei Mannschaften am Start. Die U18 ist das 5. Team, welches die „FSV-Fahne“ im Bereich Tennis hochhält. Ich möchte an dieser Stelle mal ein großes Lob an alle Jugendlichen Tennis-Spieler aussprechen. Alle Kinder und Jugendlichen sind motiviert, und auch sehr zuverlässig, was den Trainingsbetrieb und die Teilnahme an den Meden-Spielen betrifft. Vielen Dank auch an die Eltern, denn für eine möglichst reibungslose Organisation der Mannschaften und des Trainings, ist eine gute Kommunikation bzw. Absprache nötig, die Zusammenarbeit läuft gut.

 

Was unterscheidet die Sportart Tennis von anderen - was macht es reizvoll?

Frank Meuser: Reizvoll finde ich am Tennis natürlich, dass das normale Tennis-Spielen ohne großen Aufwand stattfinden kann. Man spricht sich zu zweit/viert ab – geht auf den Platz – bewegt sich und schlägt Bälle. Den größten Unterschied gegenüber zum Beispiel dem Fußball sehe ich darin, dass man Tennis auch noch bis ins hohe Alter spielen kann, natürlich wenn es die Gesundheit zulässt, aber das gilt ja für alle anderen Sportarten ebenfalls. Es ist nicht ungewöhnlich, dass über 70-Jährige auf dem Tennis-Platz stehen – teilweise sogar über 80-Jährige.

 

Hat man auch als Außenstehender die Möglichkeit beim FSV Tennis zu spielen - was sind die Voraussetzungen und wie kann man es den Leuten schmackhaft machen?

Frank Meuser: Natürlich hat jeder Interessierte – ob jung oder älter – die Möglichkeit beim FSV Tennis zu spielen. Je nachdem wie geschickt jemand ist, kann er/sie jederzeit mal bei den Trainingseinheiten vorbeischauen und sein Geschick für Tennis testen. Gerade für die jüngsten Kinder empfehle ich, am Anfang bei einem Tennis-Trainier zu „schnuppern“. Tennis ist eine technisch anspruchsvolle Sportart. Daher halte ich es für sehr wichtig, sich anfangs einem „Profi“ anzuvertrauen. Ich selber komme eigentlich vom Fußball, hab in der Jugend aber auch Tennis gespielt, habe die Erfahrung gemacht, dass insbesondere „Fußballer“ sehr gute sportliche Voraussetzungen haben, um zum Beispiel mit Tennis - nach ihrer aktiven „Fußball-Karriere“ - weiterhin Spaß an einem Ball-Sport zu haben.

 

Was hat es mit der Tennisschule auf sich - und was ist in Zukunft diesbezüglich noch geplant?

Frank Meuser: Die Tennisschule TBT (Tennis-Base-Trier) ist eine eigenständige „Firma“, die mit unserem FSV Tarforst eine „Kooperation“ geschlossen hat. Dirk Stolzis ist für TBT als Tennis-Trainer tätig und ist den meisten Spielern ein Begriff. Für die Zukunft wünsche ich mir eine noch engere Zusammenarbeit zwischen TBT und unserer Tennis-Abteilung.Wir sind diesbezüglich auf einem guten Weg, ich stehe in ständigem Kontakt mit Dirk. Hervorzuheben ist, dass ALLE Kinder und Jugendlichen die in den Mannschaften aktiv sind, im Training bei Dirk Stolzis sind! Zusätzlich zu den „professionellen“ Trainingseinheiten in der Tennisschule, habe ich ein Mannschaftstraining für alle Jugend-Teams organisiert. So haben die Kids/Jugendlichen wöchentlich eine weitere Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln. Dieses „Mannschafts-Training“ findet nicht nur in den Sommermonaten auf der Außenanlage statt, sondern auch im Winter in unserer Tennis-Halle. Gerade die Möglichkeit von regelmäßigen Einheiten in den Wintermonaten, ist ein ganz klarer „Wettbewerbs-Vorteil“ für uns und ist ein gutes Argument für interessierte Spieler/innen, sich als aktives Mitglied dem FSV Tarforst anzuschließen.

 

Wie siehst Du die künftige Entwicklung im Tennis-Sport und wie muss sich die Abteilung darauf vorbereiten?

Frank Meuser: Allgemein sehe ich Tennis wieder als aufstrebende „Breiten-Sportart“. Nach dem großen „Tennis-Boom“ zu Zeiten von Steffi und Boris, war Tennis in den 2000er etwas rückläufig. Die Tendenz geht wieder nach oben. Wir als Tennis-Abteilung bzw. als FSV Tarforst sind gut aufgestellt – müssen uns aber immer weiter entwickeln. Voraussetzung hierfür sind engagierte und helfende „Hände und Köpfe“ in der Abteilung. Ich wünsche mir zukünftig vor allem wieder mehr Bereitschaft der „jüngeren Generation“, sich aktiv in die Abteilungs-Vereinsarbeit mit einzubringen. Ich habe es eingangs schon gesagt: „Nicht, nur Kommen – Spielen – und wieder verschwinden ist für die Gemeinschaft förderlich“. Und Gemeinschaft ist unter anderem eine Voraussetzung für „Vereins-Leben“! Abschließend möchte ich mich noch bei meinen Kollegen des Abteilungs-Vorstand Tennis, für die gute Zusammenarbeit bedanken. Vielen Dank an Abteilungsleiter Rolf Schiffer – seinen Stellvertreter Christian Peters – dem technischen Leiter Reiner Peters und dem sportlichen Leiter Michael Metzger.

 

Okay Frank – ich danke dir für das Interview und wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Gesundheit.

Frank Meuser: Danke ebenfalls!

 

Mehr Infos zur Abteilung Tennis sowie Kontaktdaten, finden Sie hier

 

Das Interview wurde geführt von André Mergener

 

 

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